Kategorie-Archive: Psychologie

Klavierüben erleichtert alltägliche Aktivitäten

Bereits nach elf Wochen Klavierüben können Menschen gleichzeitig auftretende verschiedene sinnliche Reize besser erkennen. Diese „multisensorische Verarbeitung“ ist im Alltag sehr nützlich.

Liebe ist gesund

Zeit mit dem Partner oder der Partnerin zu verbringen, reduziert die Entzündungswerte im Blut. Dabei reicht offenbar bereits die reine Anwesenheit der Auserwählten. Bisher ging man davon aus, dass die Qualität der Beziehung ein entscheidender Faktor ist.

Gefühle schwanken bei Männern genauso wie bei Frauen

Gefühle schwanken bei Männern genauso stark wie bei Frauen. Zu diesem Befund kommt eine Studie der University of Michigan. Und wieder ein vermeintlich typischer Geschlechterunterschied weniger. Für die Studie wurden 142 junge Erwachsene über 75 Tage täglich zu ihrem Befinden befragt.

Spielend gesellschaftliche Normen lernen

Mit welchen Spielen Kinder aufwachsen, lässt gewisse Rückschlüsse auf die jeweilige Kultur zu. So sind in sozial hierarchischen Ländern wie Deutschland eher kompetitive (wettstreitende) Spiele üblich, in egalitäreren Kulturen wird eher kooperativ gespielt.

Kindheit prägt lebenslange Gesundheit

Kinder, die belastende oder traumatische Erlebnisse erfahren mussten, haben ein höheres Risiko später psychisch oder körperlich zu erkranken als Menschen mit einer glücklichen Kindheit. Welche biologischen Mechanismen hinter diesem erhöhten Risiko stecken und ob diese frühe „Programmierung“ des Körpers umkehrbar ist, erforscht ein Projekt an der Charité.

Wie objektiv ist unser Urteilsvermögen?

Proband*innen richteten ihre Aufmerksamkeit bevorzugt auf Informationen, die ihr ursprüngliches Urteil bestätigten. Informationen, die nicht zum ursprünglichen Urteil passten, wurden hingegen „ausgefiltert“.

Dunning-Kruger-Effekt

Wenn wir von etwas keine Ahnung haben, unser Gehirn aber denkt, wir haben voll den Durchblick. Ein klarer Fall von kognitiver Verzerrung. Zitronensaft, auch bekannt als unsichtbare Tinte, macht Bankräuber nämlich gar nicht unsichtbar.

Großzügigkeit macht glücklich

Großzügigkeit macht Menschen glücklicher. Weniger glücklich sind Menschen, die aus purem Selbstinteresse handeln. Dabei ist es zweitrangig, wie großzügig man sich verhält. Bereits das feste Versprechen freigiebiger zu sein, löst eine Veränderung im Gehirn aus, die uns glücklicher macht.

Aktuelles aus der Bildungsforschung

Wissenschaftlich gibt es keinen Beleg für die Existenz von sogenannten Lerntypen, also dass Menschen neue Informationen überwiegend mit Augen, Ohren oder Händen wahrnehmen und verarbeiten. Ebenfalls ins Reich der Mythen gehört die Vorstellung, dass Menschen nur einen kleinen Teil ihres Hirns nutzen und dass es eine klare Arbeitsteilung zwischen linker und rechter Hirnhälfte gibt.

Flow mit einer Prise Cortisol

Im Flow ist man ganz bei einer Sache, vergisst sich selbst und die Welt drumherum. Ein schöner, produktiver Zustand, der mit einer Prise Cortisol, einem Stresshormon, einhergeht. Regelmäßiger Flow erhöht das Wohlbefinden, wenn ihm ebenso regelmäßig Entspannung folgt.

Gute Vorsätze: Leichter als gedacht

Warum es biochemisch leichter ist, auf dem Sofa sitzen zu bleiben als jetzt doch wirklich endlich mit Sport anzufangen. Aus Gewohnheit, für die uns unser Gehirn belohnt. Das taugt allerdings nicht als Ausrede.

Dankbarkeit vertreibt Frustration

Dankbarkeit ist eine nütztliche Sache. Sie hilft zum Beispiel, Frustration zu vertreiben, weil die beiden nicht gleichzeitig zu Werke gehen. Internationale Forscherteams haben in Studien herausgefunden, dass Dankbarkeit sogar die Heilung von Krankheiten begünstigt.