Emotionen helfen beim Aussortieren

Emotionale Erlebnisse bleiben besser in Erinnerung. Das hat sicher jeder schon mal bei sich selbst beobachtet: Unser Gehirn verliert im Laufe der Zeit die Erinnerung an Erlebnisse, die uns nicht sonderlich wichtig waren. Letzten Donnerstag, was war denn nochmal letzten Donnerstag?! Keinen blassen Schimmer. Ganz anders bei mitreißenden oder aufwühlenden Erlebnissen. An den (Aus-)Flug über den Himalaya am 2. Januar 2016 werde ich mich zum Beispiel noch sehr lange, sehr detailreich und sehr gern erinnern.

Ein Forscherteam macht den Botenstoff Noradrenalin, den das Gehirn ausschüttet, wenn der Gehirnbesitzer fühlt, dafür verantwortlich.
Unser Gehirn wird jeden Tag mit Abermillionen Informationen überflutet. Emotionen helfen beim Aussortieren. Was mit intensiven Gefühlen verbunden ist, lohnt sich offenbar zu merken, der Rest kann weg. Eine Funktionsweise unseres Hirns, die man sich zum Beispiel beim Lernen zunutze machen kann. Spaß beim Lernen fördert das Erinnerungsvermögen.

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